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Regen bringt Segen?? Naja...
Bei einer Italientour (die
erste große Tour mit der Corsaro) ist mir nach der ersten Regenfahrt
aufgefallen, dass das kurze Heck und der kurze Spritzschutz dazu
führen, dass man bis zum Rücken eingesaut wird... das ist nicht
wirklich schön (und war besonders bitter, weil wir bei einer
Umleitung über matschiges, feldwegmäßiges Terrain geführt wurden).
Ich sag Euch, das sah alles aus, inklusive der Klamotten :-(
Einige Tage nach der Ausfahrt
habe ich bei der Reinigung und Wartung auch den Luftfilterkasten
geöffnet und traute meinen Augen nicht! Der Luftfilter war von oben
bis unten mit o.g. Schlamm und Straßendreck total dicht und
"batschnass" vom Regenwasser (leider habe ich kein Bild gemacht). So
ein Mist :-(
Aber warum?? Ganz einfach...
trotz einem, offensichtlich extra deswegen angebrachtem,
"Ableitblech" am Wasserkühler kann das Wasser (und der darin
enthaltene Dreck) inklusive einiger Steine (!) in die Airbox
gelangen, was wohl hauptsächlich an dem extrem kurzen Schutzblech
vorne liegt... optisch natürlich wieder schön - aber technisch kann
man das eigentlich so nicht lassen (außer man kann Regenfahrten 100%
ausschließen). Ich kann das nicht!
Meine erste Überlegung war, den
Luftfilterkasten abzuändern... also quasi unten zumachen und dafür
oben öffnen. Dann jedoch kam ich auf eine andere Idee, die quasi
beide nun genannten Regenprobleme lösen könnte... also ab in die
Garage :-)
Regenlösung vorne...
Vorne = kurz und bündig... mit
einem leichten Kunststoff den Fender einfach hinten etwas
verlängert! Fällt bei normaler Betrachtung kaum auf, sollte aber das
Problem mit dem verdreckten und durchnässten Luftfilter eigentlich
lösen...
Ein bischen schade war, dass
ich die erste Befestigungsmethode über 3 Bohrungen mit versenkten
Schrauben dadurch zerstört habe, dass ich die innen schön eben
abflexen wollte... dabei wurden die Schrauben heiß genug, um einfach
durch den (thermisch nicht besonders belastbaren) Kunststoff des
Schutzbleches durchzuschmelzen :-( Das tat ein bischen weh...
Habe dann kurzerhand mit
Heißkleber und Kabelbindern gearbeitet und die "Schmelzlöcher" dann
auch mit Heißkleber wieder verschlossen und mit rotem Tupflack
einigermaßen optisch korrigiert... kann man so lassen, denke ich
:-)
Regenlösung hinten...
Hinten würde ein dauerhaft verlängerter Koti einfach
blöd aussehen... also habe ich mir mit dem Material, das ich auch
vorne verwendet habe (stammt ursprünglich aus einem Tankrucksack und
diente dort als Versteifung der Seitenteile... das Material ist
irgendwie genial!) genommen und ein bischen getüftelt :-)
Das Ergebnis ist eine Verlängerung, die einfach
umgedreht hinter der Nummerntafel versteckt immer am Mopped ist...
aber quasi unsichtbar, so lange man diese nicht braucht! Durch nur
eine Flügelmutter kann dieser aber gelöst werden, um dann umgedreht
als Spritzschutzverlängerung den Straßenschmodder von Rücken usw.
fernzuhalten... als Verstärkung dient ein Lochband, das auch gleich
als Unterlegscheibe der Verschraubung dient.
Sowas sollte man eigentlich in einer Kleinserie
auflegen *lol*
Ich hoffe aber natürlich dennoch, dass ich nur
gaaaanz selten (gerne auch nie) Gebraucht vom Spritzschutz machen
muss... aber wer gerne auch mal lange Touren fährt, der wird selten
ganz davon verschont...
Nachtrag: Da das schmale Lochband recht schnell
durchvibriert war, habe ich den Sprirtzschutz komplett aus dünnem
Aluminium neu gemacht (aber 1:1 nachgebaut, da Funktion prima!)...
Regenlösung Luftfilter...
Als ich das erste mal gesehen habe, wie der
Luftfilter total verdreckt, wenn man im Regen fährt (Wasser spritzt
durch den Wasserkühler direkt auf den Filter), dachte ich gleich
"das müsste man anders machen"...
Als ich den Kasten mal wieder ab hatte wegen der
undichten Zylinderkopfdichtung, habe ich gleich eine schnelle Lösung
konstruiert... siehe Bild links. sollte somit "gegessen" sein...
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